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Das Hirn - der Ort unseres Bewusstseins?

Wenn wir die Grenzen des naturwissenschaftlich Beweisbaren beachten, so stellen wir fest, dass wir unser Bewusstsein im Hirn suchen müssen. Weiter können wir mit der Naturwissenschaft nicht vordringen, denn das Einzige was wir messen können sind die Auswirkungen des Bewusstseins auf die Materie, welche im Hirn ihren Ursprung nehmen.

Hier lieferte bereits John Carew Eccles, Physiologe und Nobelpreisträger, einen sehr interessanten Ansatz. Auf dem Bild ist die Verbindung zweier Nervenzellen im Hirn dargestellt.

Sobald am Axon der Sender-Nervenzelle ein elektrischer Impuls ankommt werden chemische Botenstoffe (Serotonin, Dopamin uvm.) ausgeschüttet. Diese werden von einem Dendrit der empfangenden Nervenzelle wiederum in Strom gewandelt.

Diese Verlagerung der Botenstoffe kann nach seiner Theorie allerdings auch ohne einen elektrischen Impuls stattfinden oder sogar trotz einem ausbleiben:

Für das Andocken und Absenden der Botenstoffe an die Rezeptoren ist eine derart geringe Energie notwendig, das sie nur noch statistischen Gesetzen unterliegt. Kausalität zwischen Ursache und Wirkung gibt es in dieser Größenordnung nicht mehr. Durch die quantenphysikalische Unschärferelation können wir nur noch mit Wahrscheinlichkeiten rechnen. Es ist somit mit den physikalischen Gesetzen absolut vereinbar, dass im Hirn scheinbar "zufällig" elektrische Impulse entstehen.

 

 

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